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Hinweis:

Diese Homepage befasst sich ausschließlich mit der Situation
in Rheinland-Pfalz.

Die Regelungen und Gesetze für andere Bundesländer können Sie z. B. hier erfahren:

Forschungsstelle Glücksspiel der
Uni Hohenheim

Stand: 07/2016

Sperre in Spielhallen (gewerbliches Spiel)

Seit 01.07.2012 ist es möglich, sich in Rheinland-Pfalz auch in Spielhallen (Spielotheken) sperren zu lassen. Über das Sperrsystem in anderen Bundesländern können wir hier leider keine Aussagen machen. Die rechtliche Grundlage für die Spielersperre finden Sie im
§ 11 des Landesglücksspielgesetz Rheinland-Pfalz.

Das Gesetz sieht ein übergreifendes elektronisches Sperrsystem vor, welches jedoch aktuell (Stand 07/2016) noch nicht realisiert ist. Daher sind weiterhin schriftliche Sperren auf Antrag in den einzelnen Spielhallen nötig.

Dies können Sie persönlich vor Ort tun (viele Spielhallen halten eigene Formulare vor) oder mit Hilfe eines Briefes, den Sie per Einwurf-Einschreiben an den Betreiber schicken. Wichtig ist, dass Sie dabei folgende Angaben machen: Name(n), Vorname(n), Geburtsdatum, Geburtsort, Anschrift, Grund der Sperre und Dauer der Sperre und zur Identifikation eine Kopie des Personalausweises beilegen. Außerdem sollten Sie dringend eine schriftliche Bestätigung der Sperre verlangen.

Wir empfehlen folgende Angaben:

  • Grund der Sperre: Glückspielsucht
  • Dauer der Sperre: 10 Jahre oder mehr.

Siehe dazu unser Musterschreiben, das Sie hier herunter laden können: Musterschreiben ohne/mit Foto. Es bleibt Ihnen überlassen, ob Sie ein Passfoto mitschicken wollen: Dies ist freiwillig.

Der Vollständigkeit halber weisen wir darauf hin, dass das Musterschreiben kein amtliches Formular ist.

Wenn die Briefe verschickt sind, bekommen Sie in der Regel von den Betreibern eine Bestätigung der Spielersperre. Die Sperre ist aber auch ohne Bestätigung gültig, wenn Sie den entsprechenden Nachweis der Post haben (Einlieferungsbeleg der Post und Sendungsverfolgung für Einschreiben).

Die Spielhallen können laut Gesetz nicht verlangen, dass Sie für die Sperre persönlich in die Spielhalle kommen (siehe oben), der schriftliche Antrag mit Ausweiskopien reicht aus!

Haben Sie die so genannte Selbstsperre durchgeführt, werden die Daten in der Spielersperrliste gespeichert und Sie dürfen die entsprechende Spielhalle nicht mehr betreten. Das bedeutet, dass Ihnen nach der Ausweiskontrolle in der Spielhalle der Zutritt verweigert wird.

Die angeschlossenen Beratungsstellen unterstützen Sie gerne bei der Beantragung der Selbstsperre in der entsprechenden Region.

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